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Geschichte der Terpsy on the Rocks im SVA

oder:

Rock´n´Roll MACHT SÜCHTIG

1988 wird die Abteilung Tanzen (Rock’n’Roll) Terpsy on the Rocks gegründet. Manfred „Fredy“ Meyer ist erster Abteilungsleiter und Mitgründer. Als dieser 1989 ein Haus kauft und Anzing verläßt, wird Tini Jana als neue Abteilungsleiterin gewählt. Damals selbst noch Neu­ling, aber um so begeisterter, wird sie von ihrem Tanzpartner und Stellvertreter Robert Obermeier kräftig unterstützt. Auch wird erstmals ein Kinderkurs gehalten und die Kiddies sind begeistert und wollen dabeibleiben. So entsteht die Jugendabteilung und Tini Jana wird Jugendtrainerin, anfangs unterstützt von Maria Schmalzer und Günther Loidl, später von Robert Obermeier und Margret und Michi Seitz, und als diese Nachwuchs bekommen von den herangewachsenen Ex-Schülern Melanie Rauch, Andi Widholz, Susi Töpper und Angi Brox. 1991 feiern Jana/Obermeier ihre ersten Erfolge im Einzelwettbewerb - A-Klasse, nämlich 1. Sieger der Schwäbischen Meisterschaft, Oberbayerischer Meister und 3. der Bayerischen Meisterschaften.

Die Rock’n’Roller ob groß oder klein sind viel unterwegs, haben viele interessante Engagements und immer viel Applaus, was natürlich immer weiter motiviert. Bei der Einweihung des Sportplatzes kann sich auch die Gemeinde Anzing von den Fortschritten der jüngsten Abteilung überzeugen.

Einige besonders ehrgeizige Jugendpaare nutzen nun auch die 2. Trainingsmöglichkeit am Sonntag um sich in die Geheimnisse der Akrobatik einweihen zu lassen. Der Erfolg lässt nicht lange auf sich warten und Melanie Rauch und Andi Widholz gehen als erstes Schülerpaar an den Turnierstart.

1993 werden Tini Jana und Robert Obermeier Gewinner der Hamburger Meisterschaften qualifizieren sich für die Deutsche Meisterschaft und werden dort 27. Anläßlich der Fahnenweihe wird auf der Anzinger Tartanbahn mit kompletter Mannschaft vor heimischem Publikum abgerockt. Im November 1993 findet das erste Anzinger Dorf-Masters statt. 10 Schülerpaare liefern sich einen begeisterten Kampf um die begehrten Trophäen und natürlich um den Titel des Vereinsmeisters. Hochverdient gewinnen diesen Melanie Rauch und Andi Widholz vor Susi Töpper und Angi Brox und Sylvia Wickenhäuser und Markus Fischer.>

1994 starten 4 Turnierpaare des SV Anzing nämlich Jana/Obermeier , A-Klasse; Heidi und Alex Fleidl D-Klasse; Rauch/Widholz Schüler; Walter Weber und Rita Schmidbauer Boogie Woogie. Heidi und Alex meistern im Schnelldurchlauf die D-Klasse. Mit 7 Turnieren haben sie ihre 150 Aufstiegspunkte für die C-Klasse erreicht. Unter anderem erreichen sie den 3. Platz bei der Oberbayerischen Meisterschaft. Die Abteilung hat inzwischen ca. 85 Mitglieder, davon sind 2/3 Schüler und Jugendliche. Jana/Obermeier werden mit der Formation des 1. Münchener Rock’n’Roll Clubs im TSV Haar, Deutschland-Cup-Sieger, Deutscher Meister und Weltmeister.

Im März 95 findet das 2. Dorf-Masters statt. Diesmal etwas mutiger gestaltet, als Nachmittags- und Abendveranstaltung. Drei Titel werden ausgetanzt. Jugendmeister, Vereinsmeister und Vereinsmeister Boogie Woogie. Die Anzinger Turnhalle ist sowohl am Nachmittag als auch am Abend gut gefüllt und das Publikum applaudiert begeistert. Was will ein Tänzer mehr. Na - den Pokal - den bekommen für die Jugendmeisterschaft zum zweiten Mal Rauch/Widholz, vor Susi Töpper und Andi Maffey und Sylvia Wickenhäuser und Markus Fischer; im Boogie Woogie Rita Schmidbauer und Walter Weber vor Dani und Frank aus Wörth und Heidi und Alex Fleidl. Rock’n’Roll Vereinsmeister wurden Heidi und Alex Fleidl vor Töpper/Maffey und Rauch/Widholz, die sich am Nachmittag für die Abendveranstaltung qualifiziert haben.

Jana/Obermeier werden 95 mit der Haarer Formation Deutschland Cup Sieger, Deutscher Meister und Weltmeister in Toulouse.

1996 werden plötzlich alle Tänzerinnen über 18 schwanger und die Abteilung minimiert sich drastisch auf die (Gott sei Dank) inzwischen herangewachsenen Jugendpaare. Das Trainerpaar Jana/Obermeier selbst viel im Tainingslager gerät etwas in Streß und die lernbegierigen Ju­gendlichen sind oft auf sich selbst gestellt. Auch das freitägliche „Kindertraining“ wirdmit übernommen und bei auftritts- oder turnierbedingter Abwesenheit der Trainer selbständig ge­managt. Doch der Selbsterhaltungstrieb dieser Gruppe ist unschlagbar und trotz unregelmäßiger Anleitung macht sie große tänzerische Fortschritte, wickelt Auftritte selbständig und professionell ab und ist auf jedenfalls der Stolz der Trainer

Dank des „Freigehaltenen Rückens“ schaffen Jana/Obermeier auch 96 mit der Formation des 1. Münchner Rock’n’Roll Club die Titelverteidigung aller drei Titel und werden zum 3. Mal in Folge Weltmeister im Formationstanz.Überglücklich über den Erfolg versprechen die beiden aber dennoch sich künftig wieder etwas mehr um den Nachwuchs zu kümmern, was auch bald in Angriff genommen wird.

1997 wirdunter anderem der Planung und Ausarbeitung des geplanten Objekts „ Ein Musical für Anzing“ gewidmet.Im Mai 98 führen wir das erste Mal Rock’n’Roll Kisses auf. Der riesige Erfolg ist für uns ebenso überraschend wie überwältigend. Als wir unser „Theater“ wieder abbauen, fließen viele Tränen und wir beschließen, das als einmalige Sache geplante Ereignis im nächsten Jahr zu wiederholen.

Im April 99 tun wir das mit noch mehr Aufwand, 4 Erwachsenenvorstellungen und 2 Kindervorstellungen (von Kindern für Kinder und Erwachsene) – und noch mehr Erfolg.Viele Akteure und Helfer sind nötig und stehen auch sofort auf der Matte. Dieses Ereignis schweißt unsere Abteilung sehr zusammen und verschafft uns einen großen Zulauf imJugend- und Kinderbereich.

Bereits 1997 wuchs die Idee eine Turnierformation zu erschaffen. Jetzt ist es an der Zeit diese auszubauen und zu trainieren. Nachdem eines unserer dafür geplanten Paare austritt, holen wir uns ein „Legionärspaar“ aus Wörth und schaffen es diese bis zum 1. Turnier im Herbst 98 zu integrieren, so dass eine Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft möglich ist und mit dem 8. Platz ein einigermaßen zufriedenstellendes Ergebnis erzielt werden kann.

Nach dem im April aufgeführten „Schmusical“, dass uns einen Trainingsrückstand beschert, weil alle Turnierpaare auch Hauptdarsteller sind, trainieren wir so intensiv wie möglich weiter und fahren auf den DRBV-Cup, erreichen dort den 7. Platz und qualifizieren uns damit knapp für die Deutsche Meisterschaft wo wir schließlich den 8. Platz erreichen.

Unsere Formationstänzer agieren auch als Jugendtrainer und gehen auf eine Trainerschulung für den Freizeitbereich. So ist auch für den Nachwuchs ein solide Ausbildung gewährleistet.

Die Schuahbandlprüfung entsteht. Das ist ähnlich wie beim Judo die Gürtelprüfung. Es wird gewissen Abständen immer wieder der Leistungstand abgefragt und durch einen Gürtel und bei uns eben durch ein Schuahbandl in einer bestimmter Farbe je nach Leistungsstand belohnt. Diese Prüfung bringt ein bisschen Ehrgeiz und Schwung ins Jugendtraining und vor allem haben auch Tänzer, die an Auftritte oder Turniere noch gar nicht zu denken wagen auch ein greifbares Ziel vor Augen, auf das es sich lohnt hinzutrainieren.

Der Verbandbeauftragte für den Freizeitbereich entwickelt auch die Schüler und Juniorentreff, wo „Noch-nicht-Turnierpaare“ gegeneinander antreten und ein bisschen ins Turniergeschehen hineinschnuppern können ohne großen Aufwand wie Trikotkauf. Anfangs nehmen wir mit 2 Paaren daran teil, die auch schnell Erfolg haben (2. und 4. Platz).Wir veranstalten selbst einen solchen Treff in Anzing und dort treten 6 unserer Paare an.

Aus diesen 6 Paaren entsteht dann eine Jugendformation.Diese hat am 21. Mai 00 in Cuxhaven ihren ersten öffentlichen Auftritt haben uns wir trainieren fieberhaft auf dieses Ereignis hin. Auch die Quartettformation wird mit einer neuen Choreografie und aufgestockter Akrobatik dort antreten.

Die Erfolge der beiden Formationen in den Jahren 2000 - 2004 suchen ihresgleichen: Die „Kisses“ werden u. a. 3 mal in Folge Deutscher Meister, 1 mal Vize-Europameister, 1 mal Europameister, 2 mal Vize-Weltmeister und 2 mal Weltmeister. Sie sind die erste Deutsche Formation, die einen doppelten Salto zeigt. Die „Kleinen Feiglinge“ schaffen es bis zum Deutschen Vizemeister und auf Platz 4 bei der WM.

Die „Kleinen Feiglinge“ durften im Jahr 2003 mit Sondergenehmigung in die Masterklasse der Erwachsenen aufsteigen (6 - 8 Paare) und machten mit tollen 4. Plätzen bei der Deutschen Meisterschaft und der WM 2004 in Riesa auf sich aufmerksam.

Die Begeisterung ist ungebrochen. 2003 wurde die neue Schülerformation „D`Anzing Stars“ - ins Leben gerufen. Sie wurde aus Nachwuchstänzern des Freitagstrainings rekrutiert, wird seit Oktober 2003 von Markus Fischer und Sabine Hecht betreut, und hat 2004 schon 2 Turniere bestritten.

Natürlich haben unsere beiden Formationen diverse Auftritte mit großem Erfolg. Sie können auch immer für Feiern und Feste jeglicher Art engagiert werden.

Fortsetzung folgt