Dreamteam zum 3ten mal in Folge Weltmeister!!! (UPDATE: über 500 Russlandfotos online + Weitere "Wild 16 - Pool Party")
Sieg in der Höhle des Löwen
Den 3. Weltmeistertitel in Folge schaffte das Aushängeschild der Anzinger Rock´n´Roller, die Formation "Rock´n´Roll DreamTeam" am Samstag, den 20.09.08 bei der Formations-WM in St. Petersburg. Mit ihrer Erfolgschoreographie "A fantasy from Singin in the rain" ließen die Tänzer ihr Trainer-Duo Tini und Robert Obermeier nicht im Regen sondern ganz oben mit auf dem Siegerpodest stehen, und machten gleichzeitig ihrem Trainer Robert Obermeier 3 Tage nach dessen Geburtstag das schönste Präsent. Die stolze Bilanz für Anzing seit 2002: Fünf WM- und ein EM-Titel. Auf dem 2. und 3. Rang landeten die russischen Formationen.
Es ist 20:56 Uhr Ortszeit als ein frenetischer Jubel das Anzinger DreamTeam auf der Tanzfläche erfasst: Soeben wurde die russische Formation "Kontinent" als Vize-Weltmeister aufgerufen und damit war klar, dass der neue Weltmeister der alte ist und aus Anzing kommt. Die 5 Wertungsrichter aus Finnland, Schweiz, Italien, Slowenien und Russland setzen die Anzinger mit der Wertung 1 - 1 - 1 - 3 - 3 auf den obersten Treppchenplatz. Knapp dahinter landen die alten und neuen Vizeweltmeister aus Russland. Die Anzinger Mannschaft hat ihr Erfolgsprogramm gegenüber 2007 um 2 weitere Höchstschwierigkeiten in der Akrobatik aufgestockt und konnte den Russen damit zumindest Paroli bieten.Seine Stärken spielte das RR DreamTeam dann vor allem im tänzerischen und choreographischen Bereich aus. So machte das Team bestehend aus Katrin Adlberger, Markus Fischer, Miriam Kaser, Josef Petzenhammer, Melanie Rauch, Hans-Jürgen Winklmann, Christine Kopetz, Philipp Kiesl, Michaela Stranimaier, Christopher Möhring, Brigitte Jungherz, Klaus Worofka, Alexandra Heimisch, Christian Gerl, Marina Quitadamo und Hannes Fischer erneut ihr Meisterstück.
In der "Höhle des Löwen" zu gewinnen war das Resultat harter Vorbereitungsarbeit, großer Nervenstärke während des Wettkampfs und natürlich eines Quäntchen Glücks, um den Heimvorteil der Gastgeber auszuhebeln. Während andere Sommerurlaub machten, trafen sich die Anzinger zum Training in der Turnhalle. Da für die sehr kostspielige Reise nach St. Petersburg kein Sponsor einsprang, mussten das Team die Fahrt aus eigener Tasche bezahlen, aber die Belohnung mit dem Titel wog alle Strapazen und Mühen mehr als auf.
Bemerkenswert war, dass bei der WM in der Juniorenklasse am gleichen Abend zuvor die Mannschaft aus Flensburg den Titel vor zwei russischen Formationen erobert hatte, so dass nur absolute Optimisten an ein identisches Finalergebnis bei den Erwachsenen glaubten. Aber - Fakt war, dass die Fahnen zwischen den beiden Siegerehrungen nicht gewechselt wurden: Die deutsche Flagge blieb für Anzing in der Mitte hängen.